Aus Augaben Erträge machen. Bezahle Dich selbst!

Boah ist das lange her. Der Blog lag wirklich faktisch eine ganze Weile brach. Aber es ist natürlich nicht so, als wäre in der Zeit bei mir nichts passiert. Ganz im Gegenteil. 🙂 Dazu werde ich in Kürze aber auch noch ein kleines Video machen, welches ihr auf Facebook oder Youtube sehen werdet.

In diesem Blog-Beitrag geht es erstmal um eine Idee, die ich vor einiger Zeit hatte. Und diese Idee könnte für euch evt. sehr interessant sein.

Vielleicht kennt ihr folgende Situation nur zu gut:

In Deinem Business (aber auch privat – das ist völlig egal) kaufst Du mal dieses Abo und jene Software und ohne dass Du es effektiv merkst, hast Du nach und nach monatlich schleichend wesentlich mehr Ausgaben als in den Jahren zuvor. Soweit logisch, ne? 🙂

Mitschuld sind zwei Dinge, die in der Kombination sehr gefährlich sind 🙂

  1. Unsere Empfänglichkeit bei kleinen Monatspreisen direkt zuzuschlagen (nach dem Motto: „Tut ja nicht weh, sind ja nur 9,99 EUR!“ – Bsp: Netflix, Adobe, Spotify, Digistore, etc.)
  2. Die große Vielfalt neuer aber auch alter Services, die ihre Kundenbindung und ihre Erträge gleichermaßen durch Abo-Modelle pushen wollen (These:“Man kommt für gute Software und gute Produkte fast gar nicht mehr um ein Abo-Modell rum, siehe Microsoft, Adobe und co.)

Wahrscheinlich gehst Du gerade mal gedanklich durch, was Du mittlerweile alles monatlich gebucht hast und wie sich das auf Deine Finanzen auswirkt? Ertappt? 🙂 Gut so!!!

Trenn Dich von den Kosten (Abo-Modellen), die Du kaum oder selten nutzt.

Meine Tipps:

  • Gehe gedanklich mal durch, wie effektiv Du die Services monatlich nutzt. Bei fast allen Services gibt eine kostenfreie oder kostenärmere Variante (Bsp: Spotify, Adobe) oder schaue nach Alternativen (Open Source: z.B. LibreOffice anstatt Microsoft Office)
  • Kündige die Abos die Du nicht mehr brauchst (die Kündigungsfristen sind meistens nur 1 Monat)
  • UND JETZT DER KILLER-TIPP: Da Du Dich an die Kosten ja bereits gewöhnt hast: Mache aus allen monatlich wegfallenden Kosten direkt einen Dauerauftrag in gleicher Höhe und „bezahle Dich selbst!“ als Belohnung für Dein Spar-Engagement (z.B. auf ein seperates Konto).

Wenn Du aus dem Kostensparen gedanklich „Erträge“ generierst und Du somit „Dein eigenes Abo-Modell“ baust, ist das einfach ein geiles Gefühl, oder?

Think about it!

LG Frank

P.S.: Wenn Du noch einen weiteren Tipp haben möchtest: Mache diese Kostenprüfung genau in der Reihenfolge turnusmäßig und setze Dir klare Termine, wann Du dies aktiv einplanst!

Leute es lohnt sich! Mein nächster Kosten-Review findet Ende März statt, und auch da bin ich mir sicher, da finde ich wieder einiges an Optimierungspotential!